ASV Damen weiterhin ungeschlagen

Am vergangenen Samstag hat der 3. Spieltag der Regionalliga West stattgefunden. Die Damen vom ASV gastierten dabei in Berkersheim. Dort ging es zunächst gegen den Lokalrivalen SSF Bonn. Wie schon am vergangenen Spieltag hatten die ASVlerinnen zunächst große Probleme ins Spiel hineinzukommen. So dauerte es fast 10 Minuten ehe Caroline Lieber (Assist: Kristina Kreutzwald) den Ball von der Mittellinie aus im Tor der Bonnerinnen versenkte. Leider folgte der Ausgleichstreffer durch eine Unkonzentriertheit in der Kölner Defensive zum Pausenstand von 1:1. Im zweiten Durchgang bot sich anfangs weiterhin das bekannte Bild: die Kölnerinnen übernahmen über weite Strecken die behäbige Spielweise ihrer Kontrahentinnen bis Gudrun Herzog nach einem perfekten Auswurf des bestens aufgelegten Goalies Manuela Stüßer endlich erneut die zahlreichen Anhänger des ASV jubeln ließ. Nachdem dann auch noch Bonn nach wiederholten Stockschlägen in Unterzahl spielen musste, fand nach zwei Lattenschüssen erneut Caroline Liebers Schuss (Assist: Anna Schulte-Herbrüggen) den Weg ins Bonner Tor und der Knoten platzte endgültig. In der Folge ergaben sich bei drückender Überlegenheit zahlreiche hochkarätige Torchancen. Eine davon nutzte Veronika Kaunisaho (Assist: Anna Schulte-Herbrüggen) per Schlagschuss zum Endstand von 4:1.

Im zweiten Spiel freuten sich die Kölnerinnen auf die erstmalig in der Liga spielenden Dümptener Füchse. Das Spiel gegen diese junge und noch unerfahrene Mannschaft spielte sich überwiegend in deren Hälfte ab und der Ball lief flüssig durch die Kölner Reihen. So war das erste Tor für die Kölnerinnen nur eine Frage der Zeit (Torschütze: Anna Schulte-Herbrüggen, Assist: Johanna Frielingsdorf). Zur Halbzeit stand es jedoch „nur“ 3:0. Zwei Male war es wieder Caroline Lieber, die jeweils nach schöner Vorarbeit von Kristina Kreutzwald punktete. Ein Spielstand, der die Kräfte auf dem Feld nicht widerspiegelte, und so erhöhten die Damen im zweiten Durchgang noch weiter das Tempo. Die unzähligen Chancen lieferten jedoch lange Minuten nichts Zählbares, bis Kristina Keutzwald nach einem Alleingang zum 4:0 erhöhte. Es folgten noch sehenswerte Tore von Sarah Schröder (Assist: Caroline Lieber) und Gudrun Herzog (Assist: Cathrin Gutmann) und ein weiteres Solo von Kristina Kreutzwald zum 7:0.

Nach den Spielen zeigte sich Kapitän Julia Isaak zwar mit weiteren 6 Punkten zufrieden, sieht aber noch weiterhin viele Baustellen, an denen ihre Mädels arbeiten müssen: „Vor allem unsere Chancenverwertung war heute haarsträubend und auch in der Abwehr gab es gelegentlich noch Abstimmungsprobleme. Durch unseren überragenden Goalie fällt das vielleicht nicht so ins Auge wie die Abschlussprobleme im Sturm. Außerdem schaffen es die Feldspielerinnen nicht, taktische Vorgaben über die volle Spielzeit umzusetzen und 40 Minuten auf den Punkt konzentriert zu sein. Heute freue ich mich aber erstmal über insgesamt 11:1 Tore.“

 

Konkurrenten, aber auch eine eingeschworene Gemeinschaft: Die Teams der Damen Regionalliga West
Konkurrenten, aber auch eine eingeschworene Gemeinschaft: Die Teams der Damen Regionalliga West

+Daniel Mahnken

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