Damen bekommen Grenzen aufgezeigt

Am Wochenende fand in Steinkirchen der 2. Spieltag des Floorball Deutschland Cups statt. Die Damen des ASV Köln mussten dabei zwei Niederlagen einstecken: 0:4 gegen Bordesholm und 1:9 gegen Seebergen. Anders, als in der Kleinfeld-Regionalliga West haben die Mädels in diesem Großfeld-Pokal keine Ambitionen auf die oberen Tabellenränge. Zu groß sind die Leistungsunterschiede zwischen den teilnehmenden Mannschaften.
Im ersten Spiel wartete mit Bordesholm ein junges, talentiertes Team. Zwei Bordesholmerinnen spielen in der U19-Nationalmannschaft, drei bei der Damen-Nationalmannschaft. Lange konnten die ASV-Mädels die Partie ausgeglichen gestalten, waren aber im Schlussdrittel nicht mehr hundertprozentig konzentriert und bei schnellen Spielzügen der Gegnerinnen mental zu langsam.

Ein ganz ähnliches Bild im zweiten Spiel: Bei Seebergen warteten wieder einige ehemalige und aktuelle Nationalspielerinnen. Hinzu kommt, dass Seebergen in der vergangenen Saison noch in der 1. Bundesliga spielte. Auf dem Papier gab es also keine Chance für die Kölner Damen. Im ersten Drittel sah das dann plötzlich anders aus: Nach 0:1-Rückstand, erzielte Berit Paulsen auf Vorlage von Caroline Lieber den Ausgleich. Kurz danach konnte Seebergen einen weiteren Treffer verbuchen. 1:2 zur Pause. Dann die alte Schwäche der Kölnerinnen… Stichwort: Langsamkeit. Nicht körperlich sondern gedanklich. Die Seebergener Spielerinnen waren in der Folgezeit immer einen Schritt schneller, eine Sekunden früher am Ball und einen Tick schneller organisiert… sechs Gegentore im zweiten Drittel sprechen Bände. Am Ende 1:9. Trotz der beiden Niederlagen war Trainer Daniel Mahnken insgesamt zufrieden: „Wir haben heute drei Drittel wirklich gut gespielt – leider auf zwei Spiele verteilt. Die ersten beiden Drittel im Spiel gegen Bordesholm haben richtig Spaß gemacht. Meine Damen haben taktisch diszipliniert gespielt, gekämpft und den Ball gut laufen lassen. Da hätten wir eine echte Sensation schaffen können. Leider kommt dann regelmäßig eine Phase in der das ganze Team unkonzentriert ist und sich nicht mehr voll reinhängt. In der Regionalliga können wir solche Phasen ganz gut überstehen, doch auf Bundes-Ebene wird das gnadenlos ausgenutzt. Ich hoffe, es hat nun wirklich jede Spielerin verstanden, dass man im Training und im Spiel immer hundert Prozent geben muss.“

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