Perfektes Wochenende für ASV-Damen

Am Wochenende hat der 3. Spieltag im Floorball Deutschland Pokal der Damen in Bordesholm stattgefunden. Die ASV-Floorballerinnen mussten zunächst gegen das junge Team aus Mittelnkirchen antreten. Von Beginn an setzten die ASV-Mädels ihre Gegnerinnen unter Druck, schossen aus allen Lagen auf das Mittelkirchener Tor. Die verdiente Führung ließ aber lange auf sich warten. Stattdessen konnten die Gegnerinnen einige Entlastungsangriffe starten, die aber vom sicheren Kölner Rückhalt Manuela Stüßer jedes Mal entschärft wurden. Erst in der 9. Minute und nach gefühlten zehn weiteren Torchancen erzielte Anna Schulte-Herbrüggen nach schönem Pass von Elena Krumscheid die 1:0-Führung. Der ASV machte weiter Druck und setzte Mittelnkirchen fest. Ein weiteres Tor gelang Dem ASV Köln bis zur Pause aber nicht mehr.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild: der ASV Köln im Vorwärtsgang, sorgte dafür, dass die Hände der Mittelnkirchener Torhüterin ordentlich warm wurden. Nach zwei Minuten endlich ein weiteres Tor durch ASV-Gastspielerin Berit Paulsen nach Vorlage der neuen im Kölner Trikot: Larissa Kühn. Die 17-Jährige war es auch, die in der 9. Minute des zweiten Drittels Gudrun Herzog mustergültig bediente. 3:0. Drittelpause. Im Schlussdrittel sollten die ASV-Mädels aus der Hinter-Tor-Position scharf in den Slot spielen, um Unordnung in die Defense des MTV Mittelnkirchen zu bekommen. Köln setzte diese taktische Vorgabe perfekt um und erzielte noch sechs weitere Treffer zum 9:0-Endstand.

Statistik:
08:49 1:0 Anna Schulte-Herbrüggen (Elena Krumscheid)
16:23 2:0 Berit Paulsen (Larissa Kühn)
23:43 3:0 Gudrun Herzog (Larissa Kühn)
32:02 4:0 Berit Paulsen (Caroline Lieber)
32:47 5:0 Gudrun Herzog
35:35 5:0 Larissa Kühn (Gudrun Herzog)
37:00 6:0 Gudrun Herzog (Anna Schulte-Herbrüggen)
39:12 7:0 Berit Paulsen (Larissa Kühn)
41:18 8:0 Anna Schulte-Herbrüggen (Larissa Kühn)
41:37 9:0 Elena Krumscheid

 

Im zweiten Spiel des Tages traten die Floorballerinnen des ASV gegen das bundesligaerfahrene Team von TV Eiche Horn Bremen an. Die Kölnerinnen machten da weiter, wo sie gegen Mittelnkirchen aufgehört hatten: Bereits nach 15 Sekunden krönte Elena Krumscheid einen perfekten Spielzug mit dem Tor zum 1:0 (Assist: Julia Isaak). Bremen ließ sich durch die schnelle Führung nicht schocken und spielte routiniert weiter. Köln hielt dagegen und erzielte in der 9. Minute den Treffer zum 2:0 durch Caroline Lieber. Im Hinspiel hatten die ASV-Damen noch 1:2 gegen Bremen verloren, doch diesmal war ihnen klar, dass ein Sieg in Luft lag. Und tatsächlich: Nach exakt zehn Minuten Spielzeit legte Gudrun Herzog für Elena Krumscheid auf – 3:0 zur Drittelpause.

Im zweiten Drittel versuchte Bremen die kompakt stehenden Kölnerinnen auseinander zu ziehen. Eine Stürmerin besetzte permanent den ASV-Torraum, Bremen versuchte durch lange Bälle auszulösen – ohne Erfolg, denn die ASV-Defense, mit Veronika Kaunisaho, Anna Schulte-Herbrüggen und Larissa Kühn bestens besetzt, fing ein ums andere Mal die Bälle ab. Kölner ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und legte in der 4. Minute des zweiten Drittels noch einen drauf: 4:0 durch Berit Paulsen nach Pass von Larissa Kühn. In der 7. Minute war es dann Larissa Kühn selbst, die zum 5:0 traf (Assist: Julia Isaak), bevor Lina Werpup eine Minute später den Ehrentreffer für Bremen erzielte. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte dann erneut Gudrun Herzog nach Pass von Elena Krumscheid (6:1). Im dritten Drittel nahm Köln deutlich das Tempo aus dem Spiel und Bremen hatte nichts mehr entgegenzusetzen.

Statistik:

00:14 1:0 Elena Krumscheid (Julia Isaak)
08:34 2:0 Caroline Lieber
10:00 3:0 Elena Krumscheid (Gudrun Herzog)
18:57 4:0 Berit Paulsen (Larissa Kühn)
21:25 5:0 Larissa Kühn (Julia Isaak)
22:22 5:1 Lina Werpup
25:51 6:1 Gudrun Herzog (Elena Krumscheid)

Trainer Daniel Mahnken war nach dem Spieltag mehr als zufrieden: „Es mag sich komisch anhören, aber ich stimme tatsächlich keine Jubelarien an. Über das Spiel gegen Bremen müssen wir nicht reden – es war toll, meinen Mädels zuzuschauen, wie sie spielen, wie sie fighten und wie sie sich über Tore freuen. Ich bin wohl auch gleichzeitig ihr größter Fan. Aber ich habe heute auch die andere, für mich unverständliche Seite gesehen. Trotz des 9:0-Sieges stimmten einige Dinge im ersten Spiel nicht. Die Kommunikation auf dem Platz war zum Beispiel schlecht: sowohl die Defense als auch die Offense kochten jeweils ihr eigenes Süppchen, standen nicht als Team auf dem Platz. Außerdem waren manche Spielerinnen nicht hundertprozentig konzentriert, als sie auf dem Feld waren und sowas ärgert mich dann.“

Volle Konzentration gilt nun dem kommenden Wochenende! Am 22. Januar wollen die Floorballerinnen des ASV Köln in eigener Halle den Grundstein zur Meisterschaft in der Regionalliga West im Kleinfeld legen. Um 16 Uhr treffen sie dabei auf den Tabellenführer BW Aasee und um 17:30 Uhr kommt es zum Derby gegen Bonn.

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