Start vermasselt: ASV-Damen verlieren zwei Mal zu Saisonbeginn

Stark ersatzgeschwächt sind die Floorball-Damen in die neue „Regionalliga West“-Saison gestartet. Mit Elena Krumscheid, Anna Schulte-Herbrüggen und der Top-Scorerin der vergangenen Saison, Carola Kaiser, fehlten gleich drei Leistungsträgerinnen.

Im ersten Spiel gegen den amtierenden Meister aus Berkersheim war dennoch nichts von einer möglichen Schwäche der Kölner Mädels zu sehen. Die ASV-Damen spielen gut zusammen und kamen immer wieder gefährlich vor das Berkersheimer Tor. In der 5. Minute die logische Konsequenz dieser Feldüberlegenheit: Veronika Kaunisaho schoss nach Vorlage von Julia Isaak das 1:0. In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dessen Verlauf beide Mannschaften einige Chancen verbuchen konnten. Kurz vor der Pause nutzten die erfahrenen Berkersheimer Damen eine Unkonzentriertheit in der Kölner Abwehr zum Ausgleich.
Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild: Köln machte das Spiel, Berkersheim gelangen lediglich Entlastungsangriffe. In der 12. Minute der 2. Halbzeit setzte sich Carolyn Kaunisaho bei einem Konter kraftvoll gegen ihre Gegenspielerin durch schoss den Ball unhaltbar ins obere Eck. Doch nach diesem erneuten Führungstreffer wurden die ASV-Mädels zunehmend nervöser. Sie hielten sich kaum noch an die taktischen Vorgaben, machten geradezu anfängerhafte Fehler. 30 Sekunden vor Schluss nahmen die Berkersheimer ihre Torhüterin aus dem Tor – 4:3-Überzahl . Die Kölner waren zu diesem Zeitpunkt derart überfordert, dass sie die neue Situation nach eigenen Angaben nicht mitbekamen. Es kam, wie es kommen musste: Die zusätzliche Spielerin kam frei zum Schuss und sorgte für den Ausgleichstreffer… 14 Sekunden vor dem Ende. Verlängerung. Sudden Death. Es schien als wären die ASV-Mädels zu Beginn der Verlängerung noch mit der verpassten Sieg-Chance beschäftigt – nur 21 Sekunden nach dem Bully schoss Berkersheim den umjubelten Siegtreffer.
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Im zweiten Spiel des Tages lautete die von Trainer Daniel Mahnken ausgegebene Taktik: „Ruhig spielen, Gegnerinnen kommen lassen, erst ab der Mittellinie angreifen – dann allerdings konsequent und mit enger Deckung.“ Zu Beginn des Spiels funktionierte das perfekt. Vor allem die „Scharfschützin“ in Reihen von Aasee, Berit Paulsen, hatten die Kölner Mädels gut im Griff. Wieder war es Veronika Kaunisaho, die zum 1:0 traf. Leider währte die Freude nicht lang: 10 Sekunden nach der Führung gelang Aasee der Ausgleich. Drei Minuten später die erneute Führung für Köln: ASV-Capitana Julia Isaak schoss aus der zweiten Reihe unhaltbar für den gegnerischen Goalie. Nach diesem Tor warf die ASV-Mannschaft aus unerklärlichen alle taktischen Vorgaben über Board. Viel zu früh griffen sie nun die Aasee-Spielerinnen an, die enge Manndeckung wurde komplett vernachlässigt. Die Folge: Vier Tore von Berit Paulsen, die bis dahin ihre präzisen Schüsse gar nicht anwenden konnte. Gegen die daraus resultierende Niederlage konnten auch die zwischenzeitlichen Treffer von Aline Grafe und Veronika Kaunisaho nichts mehr ausrichten.
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